Die Hauptvertreter der Cultural Studies

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Die Hauptvertreter der Cultural Studies

Grundgedanken der Cultural Studies

Zentrale Begriffe der Cultural Studies

Literatur Cultural Studies


Richard Hoggart (*1918)

Institutionell gesehen, der Gründungsvater der Cultural Studies. The Uses of Literacy (1957) das in den Anfangsjahren der Cultural Studies am weitesten verbreitete und einflussreichste Buch. Erfolg des Buches und in der Erwachsenenbildung, Englisch Professur an der Universität von Brimingham (1963). 1964 Gründung des CCCS War auch für viele Kunstveranstaltungen, Radio- und Fernsehübertragungen, sowie Jugend- und Gemeindearbeit verantwortlich. Ende 60er stellvertretender Direktor der UNESCO. Ende 70er bis zur Pensionierung als Rektor des Goldsmith College der Universität von London.


Raymond Williams (1921-1988)

Theoretische Pionier der Cultural Studies Begann seine akademische Laufbahn in der Erwachsenenbildung. War an der Universität von Cambridge tätig. Bahnbrechend für das neue Kulturverständnis war das theoretisches Verständnis von Kultur als „whole way of life“.


Stuart Hall (*1932)

In Jamaika geboren und kam 1951 nach England. Während seiner Zeit als Sekundarstugenlehrer wurd er einer der ersten Herausgeber von „Universities and the New Left“ und später der „New Left Review“. Zweiter Vorstand im „Centre for Contemporary Cultural Studies“ (CCCS) Ab 1969 war er wesentlich dafür verantwortlich, dass sich im Rekurs auf marxistisch orientierte Autoren ein theoretisches Gerüst der Cultural Studies herausbildete, welches sich – undogmatisch und stets in empirischer Absicht – auf Konzepte von Ideologie und Hegemonie stützte. 1979 Professor für Soziologie an der Open University Nach Hall weisen die Cultural Studies zwei Paradigmen auf: Während der Kulturalismus die Kultur als in ihren materiellen Kontext eingebettet sieht, postuliert die Gegentradition des Sturkturalismus die realtive Unabhängigkeit bzw. Autonomie von subjektiven Formen und Mitteln der Signifikation.


John Fiske

Besonders bekannt sind seine Studien zur Fernseh- und Populärkultur. Weiterentwicklung der „reader-as-writer“-Position Wichtige Beiträge zur Populärkulturforschung insgesamt und Fernsehrezeption im Speziellen. Er knüpft eng an das „Encoding/Decoding“-Modell an und entwickelt es weiter. Fiske begrüßt an Halls Modell, dass er Fernsehtexte nicht als geschlossen sieht. Er plädiert dafür, auch andere Formen sozialer Differenz bzw. sozialer Ungleichheit zu berücksichtigen. Das Publikum produziere in der Regel Bedeutungen. Sucht in medialen Texten nicht eine singuläre Vorzugsbedeutung, sondern geht von Präferenzstrukturen aus. Identifiziert verschiedene Merkmale von medialen Texten, die diese polysem strukturieren unf für unterschiedliche Interpretationen und Anschlüsse öffnen. Bedeutung der Alltagskultur. Berücksichtigung der Kontexte der Rezeption. Die Rezeption und die Aneignung von Texten wird zu einer kontextuell verankerten gesellschaftlichen Praxis.



von Martin Dorst

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