Grundgedanken der Cultural Studies

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Die Hauptvertreter der Cultural Studies

Grundgedanken der Cultural Studies

Zentrale Begriffe der Cultural Studies

Literatur Cultural Studies


Methodologische Forderungen der cultural-Studies:

  • A Kulturen müssen imer textuell gelesen werden
  • B Auf Basis der Rekonstruktion der sozialen Struktur des Publikums analzsiert werden.


Zentrale Thema der Cultural Studies ist das Verhältnis von Kultur, Medien und Macht. Ziel der Cultural Studies ist es also, Machtverhältnisse zu lokaliseiren, zu analysieren, zu verändern und auf diese Weise Kontexte neu zu schaffen. Sie betreiben Medienanalysen im Rahmen umfassender interpretativer Kulturstudien.


Der Cultural-Studies-Forschung geht es vordergründig darum, den Prozessen der Bedeutungsproduktion nachzuspüren. Achtung: Bedeutungen verändern sich fortwährend.


Cultural Studies wollen die Existenz und Wirkungen diskursiver Praktiken und Allianzen im Rahmen gesellschaftlich-sozialer Zusammenhänge aufzeichnen und analysieren. Generell geht es um die drei Ausformungen von Beziehungen bzw. Artikulationen:

  • 1. Zwischen diskursiven Verbindungen als Konfigurationen von Praktiken, die definieren, wo und wie Menschen bestimmte Praktiken und Beziehungen leben.
  • 2. Zwischen den Praktiken und Konfigurationen des alltäglichen Lebens (als Stäten spezifischer Formen von Bestimmungen, Kontrollen, Machstrukturen, Kämpfen, Vergnügen etc.)
  • 3. Zwischen Machtapparaten, die verschiedene Praktiken und Wirkungen mobilisieren, um den Raum des menschlichen Lebens udn die Möglichkeiten von Allianzen bzw. Verbingungen zu organisieren.


Benett: Überblick über die sechs wichtigsten definierenden Merkmale der Cultural Studies:

  • 1. Ein breites Kulturkonzept

Cultural Studies präferieren und privilegieren als Untersuchngsobjekte nicht die hohe Kunst bzw. Hohe Literatur. Kultur wird sowohl als „way of life“, der Ideen, Verhalten, Gewohnheiten, Sprachen, Institutionen und Machstrukturen umfasst Dadurch eröffnet der Ansatz ein spektrum, das die rolle von kulturellen Formen und Handlungen inerhalb der Organisation des alltäglichen Lebens oder der Kultur dals gesamte Lebensweise (im Sinne Williams) einschliesst. Diese Herangehensweise hat allgemein unter der Bezeichnung Kulturalsimus in den Cultural Studies weite Verbreitung gefunden. Von Williams


  • 2. Denken in Kontextualität

Der Kontext wird aber nicht einfach als ein bestimmter Hintergrund aufgefasst, sondern ist die Bedingung dafür, dass es überhaupt etwas möglich wird.


  • 3. Zusammenspiel von Kultur und Macht

Macht ist aber nicht nur in Institutionen und im Staat auffindbar, sonder auch dort wirksam, wo Menschen ihr alltägliches Leben verbringen. Der Macht gelingt es nie, immer und überall das zu erzielen, was sie möchte, es besteht stets die Möglichkeit, die Strukturen und Organisationen der Macht zu verändern.


  • 4. Kultur als Institution

Kultur hängt immer von ihrem institutionellen Hintergrund ab. D. H. von dem Ausmaß, in dem sie Teil von Institutionen ist. Kultur besteht demnach nicht nur aus Texten, Bedeutungen und ihren institutionellen Bedingungen, sondern auch aus unabhängingen Komponenten eines komplexen Sets aus interaktiven Prozessen. Cultural Studies begreifen Kkultur folglich als hzbrides Phänomen, nämlich als Institutuion, d.h. als sozialen und materiellen Prozess sowie als Netwerk von sozialen und semiotischen Beziehungen.


  • 5. Betonung der Subjektivität

Die Verbindung der Kkultur mit dem Subjekt bzw. Mit Subjektivität zeigt sich in philospohischen oder psychoanalytischen Fragestellungen, in Diskussionen rund um den Begriff der Identität sowie über Sprache und Diskurs.


  • 6. Politische und praktische Relevanz

Die Cultural Studies sehen sich als ein Weg der Theoretisierung von Politik und der Politisierung von Theorie, es ist ein Weg der Produkton von politisch brauchbarem Wissen.



von Martin Dorst

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