Klapper: Mediating Factors

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Die von Joseph Klapper im Jahr 1960 beschriebenen mediatisierenden Faktoren basieren auf den Kenntnissen der im Rahmen des [[S-O-R-Modells]] durchgeführten Forschungen. Laut diesen Faktoren ist es den Massenmedien nur möglich, den Rezipienten über psychische und sozial mediatisierende Faktoren zu beeinflussen. Die Mediating Factors bewirken eine Bestätigung und Verstärkung der bereits vorhandenen Einstellungen und Meinungen, wodurch Einstellungsänderungen selten sind. Diese treten nur auf, wenn keine Prädispositionen als Filter vorhanden sind, was zum Beispiel bei neuen Themen oder falls die mediatisierenden Faktoren selbst in die Richtung des Einstellungswandels zielen der Fall ist ([http://luhmann.uni-trier.de/index.php?title=Rezeptionstheorien#Literaturangaben vgl. Bonfadelli 1999: 30]). (Sturm)
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Die von Joseph Klapper im Jahr 1960 beschriebenen mediatisierenden Faktoren basieren auf den Kenntnissen der im Rahmen des [[S-O-R-Modell]] durchgeführten Forschungen. Laut diesen Faktoren ist es den Massenmedien nur möglich, den Rezipienten über psychische und sozial mediatisierende Faktoren zu beeinflussen. Die Mediating Factors bewirken eine Bestätigung und Verstärkung der bereits vorhandenen Einstellungen und Meinungen, wodurch Einstellungsänderungen selten sind. Diese treten nur auf, wenn keine Prädispositionen als Filter vorhanden sind, was zum Beispiel bei neuen Themen oder falls die mediatisierenden Faktoren selbst in die Richtung des Einstellungswandels zielen der Fall ist ([http://luhmann.uni-trier.de/index.php?title=Rezeptionstheorien#Literaturangaben vgl. Bonfadelli 1999: 30]). (Sturm)

Aktuelle Version vom 15:31, 23. Okt. 2006

Die von Joseph Klapper im Jahr 1960 beschriebenen mediatisierenden Faktoren basieren auf den Kenntnissen der im Rahmen des S-O-R-Modell durchgeführten Forschungen. Laut diesen Faktoren ist es den Massenmedien nur möglich, den Rezipienten über psychische und sozial mediatisierende Faktoren zu beeinflussen. Die Mediating Factors bewirken eine Bestätigung und Verstärkung der bereits vorhandenen Einstellungen und Meinungen, wodurch Einstellungsänderungen selten sind. Diese treten nur auf, wenn keine Prädispositionen als Filter vorhanden sind, was zum Beispiel bei neuen Themen oder falls die mediatisierenden Faktoren selbst in die Richtung des Einstellungswandels zielen der Fall ist (vgl. Bonfadelli 1999: 30). (Sturm)

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